Jahresmitgliederversammlung Industriekultur Steingut e.V.

Liebe Mitglieder und Förderer unseres Vereins,

nachfolgend erhalten Sie das Protokoll der Jahresmitgliederversammlung unseres Vereins Industriekultur Steingut e.V.

Sitzungsprotokoll

Datum: 13.12.2017, Versammlungsort: Gasthof Zum Bäcker in Brachttal-Udenhain
Der erste Vorsitzende Dietmar Noack eröffnet die Sitzung um 19:15 Uhr und stellt die satzungsgemäße Beschlussfähigkeit fest.

Die Teilnehmer haben sich in die Anwesenheitsliste eingetragen. Die Stadt Wächtersbach wird von Nikolai Kailing vertreten, die Gemeinde Barchttal von Roland Tzschietzschker.

1. Bericht des ersten Vorsitzenden über die Vorstandsarbeit

Im Vorstand ergaben sich Änderungen: Sabine Mühl ist von ihrem Vorstandsposten zurückgetreten. Heiner Gunia wurde als kommissarisches Vorstandsmitglied eingesetzt. Er wird diese Aufgabe bis zur nächsten, regulären, Vorstandswahl wahrnehmen.

Anzahl Mitglieder: Der Verein hat derzeit 49 Mitglieder.

Kassenbestand:
Konto zum 30.09.2017: 1.216,74 €
Barkasse zum 13.12.2017: 180,30€
Ausstehende Beiträge: 360,00 €

Finanzamt / Gemeinnützigkeit: Die erste Steuererklärung wurde abgegeben. Die Gemein-nützigkeit des Vereins wurde für die nächsten 3 Jahre festgestellt.

Weiterbildung: Klaus-Dietrich Keßler und Dietmar Noack besuchten eine Weiterbildungs-veranstaltung zum Thema: Gemeinnützige Vereine und Steuern.

Aktivitäten, die seit der letzten Mitgliederversammlung am 07.09.2016 stattfanden, bzw. noch stattfinden werden:

  • Erstellung einer Satzung, die vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt wurde.
  • Eintrag in das Vereinsregister, als gemeinnütziger Verein.
  • Wir hatten das 1. Fabrikfest ausgerichtet und unsere Mitglieder per Presse, damals noch GT, GNZ und Die Regionale, eingeladen.
  • Alle Mitglieder, die ihren Mitgliedsbeitrag für 2016 bezahlten, haben als kleines Dankeschön einen Fabrikboten, Kopie der 1. Ausgabe, erhalten.
  • Wir haben mittlerweile eine Homepage erarbeitet und sind auf Instagram vertreten.
  • Wir haben, zur Rekonstruktion der Lindenallee zur Fabrik zwei Winterlinden angepflanzt. Der Aufwand dafür lag bei 600 €.
  • Wir haben am 2. Fabrikfest mit zwei eigenen Ständen teilgenommen. An einem wurden Flohmarktartikel verkauft, an dem anderen Stand führte Pascal Hess Begutachtungen durch.
  • Wir haben Flyer über unseren Verein und zur Bewerbung des Fabrikkonzertes erstellt.
  • Anfang 2017 wurde ein Programm zur Führung unseres Vereins angeschafft. Damit werden die Kommunikation mit unseren Mitgliedern und die Buchführung wesentlich erleichtert.
  • Am 5. August wurde ein Konzert in der alten Fabrikhalle veranstaltet. Thema: In bester Gesellschaft. Das Fabrikkonzert war ein großer gesellschaftlicher Erfolg.
  • Das aktuellste Projekt ist die Erneuerung bzw. Renovierung des Grabes von Christian Neureuther. Idealerweise ist die Renovierung zu seinem Geburtstag abgeschlossen. Es wird dann eine Feierstunde am Grab stattfinden. An diesem Projekt beteiligen sich der Museums- und Geschichtsverein, das Lindenhofmuseum und der IKS e.V.
  • Wir beschäftigen wir uns mit der Gründung einer Stiftung und der Umsetzung einiger Projekte. Näheres Punkt 3 der Agenda.
  • Ein bekannter Künstler entwirft ein Konzept für eine Jahresgabe, die zum vergünstigten Preis an unsere Mitglieder abgegeben wird und die limitiert ist. Die Jahresgabe soll zum Sammlerobjekt werden.
  • Seit einiger Zeit erscheint ein Newsletter zur Verbesserung der Kommunikation, der als Email versendet.
  • Wir unterstützen derzeit die Gemeinde Brachttal bei der Erstellung einer Machbarkeitsstudie, zur „Inwertsetzung der Industriekultur Steingut“.

2. Bericht des Beirates

Fabrikkonzert: Pascal Hess zieht ein Resümee zum sehr erfreulichen Erfolg dieser gelungenen Veranstaltung. Die Versammlung ist übereinstimmen der Ansicht, dass darauf aufbauend weitere Veranstaltungen in Angriff genommen werden sollten, die kulturell anspruchsvoll das Thema Industriekultur aufgreifen. Für zukünftige Konzerte und ähnliche Veranstaltungen werden die Vorbereitungen und finanziellen Rahmenbedingungen weiter optimiert – s. TOP 3.

Machbarkeitstudie: Das von der Gemeinde Brachttal beauftragte Planungsbüro hat zum letzten Workshop Zwischenergebnisse vorgelegt. Auszüge von Vorschlägen zur Nutzung des verbleibenden Fabrikgeländes wurden an die Anwesenden verteilt, darunter auch vorläufige Planzeichnungen.
Es entstand eine rege Diskussion besonders zur Platzierung des vorgeschlagenen Eingangsbereiches. Tendenziell spricht sich die Mehrzahl der Anwesenden gegen einen Zugang von der derzeitigen Rückseite (Hochregallager) aus. Der Primärvorschlag, den attraktiveren Platanenhof dafür zu nutzen und ihn grundsätzlich unbedingt zu integrieren, wird deutlich bevorzugt.
Die Vertreter der Planungsbüros haben während des Workshops nachdrücklich gebeten, dass unser Verein weiterhin Vorschläge und Ideen einbringt. Hier entsteht zeitlicher Druck, da bei Erarbeitung der Machbarkeitsstudie ein Zeitrahmen einzuhalten ist. Die Planer Frau Baum und Herr Daube erbitten unsere Beteiligung mit Beiträgen zum Ende des Monates Januar im neuen Jahr – s. TOP 3.
Rita Beyer und Pascal Hess erklären sich bereit, eine Wanderwegetopografie vorzubereiten, die auch den Planungsbüros zur Unterstützung weitergegeben werden kann.
Resümierend kann bereits jetzt festgestellt werden, dass die Zwischenergebnisse und Vorüberlegungen der Planer die grundsätzlichen Überlegungen und Wünsche des Vereins sehr unterstützen.

Projektfinanzierung: Nachdem die Beratung der Planungsbüros aus Vereinssicht unterstützend ausfällt, ist es erforderlich, Vorbereitungen für die spätere Projektfinanzierung in Angriff zu nehmen. Während die möglichen Stifter ihre Aktivitäten bereits fortsetzen und weiter verfolgen, sind zur Projektfinanzierung die potenziellen Fördermöglichkeiten konkreter zu eruieren. Zunächst ist hierbei das bisher noch nicht endgültig geklärte Ziel weiter zu bearbeiten, über öffentlich-rechtliche Bürgschaften Fördermittel zu erschließen. Der Erste Beigeordnete der Gemeinde Brachttal, Roland Tzschietzschker, erklärt sich bereit diesen Bereich zu klären.

Die Tagesordnungspunkte 3. und 4. werden wegen der thematischen Deckung gemeinsam behandelt:

3. Vorstellung des Organigramms und Bildung von Arbeitsgruppen

Vorstellung Organigramm: Bei der Beratung der beiden vorherigen Tageordnungspunkte ist den Anwesenden klar geworden, dass die bevorstehenden, umfangreichen Aktivitäten strukturiert und verteilt werden müssen. Es hat sich als voraussehend ergeben, dass Dietmar Noack für die Versammlung ein Organigramm erarbeitet hat, in dem die verschiedensten Themenbereiche und Aufgaben übersichtlich dargestellt sind.
Der Entwurf des Organigramms wird an die Anwesenden verteilt und erläutert. Es entsteht eine kreative Diskussion, wie der Verein seine Absichten darstellt und wie die Mitglieder für sich anhand der Organigrammübersicht individuelle Möglichkeiten zur Mitarbeit auswählen können.
In der Diskussion ergaben sich Überlegungen, das Organigramm auszuweiten und weiter zu gestalten. Dietmar Noack erklärte, den vorgelegten Entwurf weiter auszuarbeiten.

Bildung von Arbeitsgruppen: Den Mitgliedern wird das Organigramm zugänglich gemacht, so dass jede/r für sich Aktivitäten auswählen kann. Neue Mitglieder können sich dann schon bei Eintritt in unseren Verein orientieren und Bereiche anvisieren, bei denen sie sich einbringen können. Die verschiedenen Bereiche werden zunächst von Beiratsmitgliedern vorbereitet.

Es wurden die folgenden Aufgabenbereiche definiert:

  • Vermittlung
  • – Öffentlichkeitsarbeit / Marketing / Mitgliederbetreuung (Heiner Gunia)
  • – Veranstaltungen / Feiern
  • – Finanzen / Spenden / Crowdfunding / etc (Dietmar Noack, Rosemarie Schade)
  • Sachbereich
  • – Kunsthistoriker / Sammler (Pascal Hess, Ludwig Rinn)
  • – Das Museum ohne Wände (Pascal Hess, Rita Beyer)
  • – Archiv Wächtersbacher Keramik
  • – Immobilien (Roland Tzschietzschker, Hans-Otto Kolmar)
  • – Stiftung (Klaus-Dietrich und Marlies Kessler, Ludwig Rinn)

Die Vereinsmitglieder werden gebeten, ihre gewünschte – auch notwendige – Arbeitsbeteiligung auszusuchen und dem Vorstand mitzuteilen. Ein weiteres Mitgliedertreffen wird für Februar geplant, bei dem sich Arbeitsgruppen bilden und Teilnehmer organisieren können.anpacken ist angesagt

 

4. Wahl von zwei Kassenprüfern

Nachdem unser Verein in das Vereinsregister eingetragen wurde und die Gemeinnützigkeit anerkannt ist, sind neben dem gewählten Vorstand auch Kassenprüfer erforderlich.
Als Kassenprüfer kandidieren Marlies Kessler und Gabriele Noack. Die Versammlung wählt beide für die Dauer von zwei Jahren einstimmig.

5. Ausblick auf das kommende Jahr

Nach reger Diskussion werden die folgenden Aktivitäten und Veranstaltungen festgeschrieben und geplant:

      • Der Verein wird sich an der Feier zum Geburtstag von Christian Neureuther am 19.01.2018 aktiv beteiligen.
      • Die nächste Jahreshauptversammlung ist für den 16.06.2018 16 Uhr auf dem Platanenhof der Fabrik beschlossen. Im Anschluss findet ein gemütliches Beisammensein mit Grillen statt.
      • Für ein Fabrikkonzert hat Pascal Hess Musiker gefunden, die an einer Aufführung in der Fabrik interessiert sind.
      • Ein Fabrikfest wird voraussichtlich am 2. oder 3. Wochenende im Juli stattfinden. Eine aktive Beteiligung unseres Vereins an der Ausrichtung und Durchführung wird davon abhängen, ob der Platanenhof bei dem Fabrikfest integriert wird oder nicht. Falls nicht wird der Verein lediglich teilnehmen.
      • Pascal Hess hat einen Fotografen kontaktiert, der gerne eine Ausstellung in der Fabrik durchführen möchte.
      • Tage der Industriekultur finden am 28.07.2018 bis 05.08.2018 statt. Pascal Hess übernimmt anstehende Führungen.
      • Zwei Tagesausflüge der VHS Frankfurt zur Umwanderung der Fabrik sind für den Monat August angekündigt. Sie werden von unserem Verein betreut.

Besonders diese Aktivitäten werden bei dem geplanten Mitgliedertreffen im Februar 2018 weiter koordiniert.

Die Mitgliederversammlung wird um 22:46 Uhr beendet.

Gez. Erster Vorsitzender Dietmar Noack und Protokollführer Heiner Gunia

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Industriekultur Steingut e.V., c/o Dietmar Noack, Hammerstraße 29, 63636 Brachttal,Tel. 06054 2279, E-Mail info@industriekultur-steingut.org